ILLUSTRATOR WANTED / Illustrator gesucht / Digital / Photoshop
Hallo,
mein Name ist Patrick Deza und ich bin freiberuflicher Illustrator aus Offenbach.
Professionell visualisiere ich Ideen, entwerfe Figuren, und illustriere
Magazine, Bücher oder Spiele. Beispiele bisheriger Arbeiten finden Sie auf
meiner Website:
Falls ich Ihr Interesse geweckt habe, können Sie mir gerne mehr zu Ihrem Projekt per e-Mail mitteilen.
info [at] patrickdeza.de
Guten Tag
Ich bin Johannes Gérard und arbeite auch als Illustrator. Die meisten Illustrationen die ich anfertige sind für Bücher, Postkarten und Logos bestimmt. Ich arbeite mit verschiedenen Techniken, Linolschnitt, Gouache, Tusche usw… Ich würde ihnen gerne per Email ein Portfolio mit einer Auswahl von Arbeitsproben (2010-2013) zu senden.
Falls Sie interesse haben teilen ie mit bitte ihre Emailadresse mit.
email: johchrigerard[at]gmail.com oder info[at]johannesgerard.com
mit freundlichen Grüssen
Johannes Gérard
Hallo
Wenn ich darf, ganz kurz zu mir:
Ich lebe und arbeite seit 4 Jahren in Berlin, bin Vater zweier Kinder und habe einen bewegten Lebensweg hinter mir. Geboren bin ich in Graz im schönen Österreich, dann verschlug es mich 10 Jahre in die USA, wo ich nach einem Filmstudium so ziemlich alles gemacht habe, was man so macht und so manches auch besser nicht. Schliesslich bin ich beim Zeichnen und Film hängengeblieben.
Im März 2013 erscheint meine erste Graphic Novel Chamäleon (ca. 260 Seiten) im Luftschacht Verlag. In der Zwischenzeit habe ich auch für den Online Blog ZOOm-Berlin der Axel Springer Akademie schon gezeichnet, sowie für Tip Berlin, Falter u.a..
Website
www.zeichenstrich.de/Zeichenstrich/Home.html
und vielleicht besonders interessant:
www.zeichenstrich.de/Zeichenstrich/Auftragsarbeiten.html
Ich würde mich wirklich freuen, von Ihnen Feedback zu bekommen, nicht nur so dahingesagt…
Beste Grüße
Gerald Hartwig
[E-Mail-Adresse maskiert]
Hi,
Ich komme aus Berlin und habe im vergangenen Jahr meinen Abschluss gemacht. Bin also frisch aufm Markt und voller Tatendrang, Energie und mit viel Spaß dabei! Bei Interesse würde ich Ihnen gerne mein Portfolio zusenden ( [E-Mail-Adresse maskiert] )
Einen schönen Sonntag zuerst einmal 😀
Liebe Grüße
Ellen
Hey, mein Name ist Anja Imke. Ich arbeite freiberuflich als Illustratorin und Grafikerin in Dresden und bin an einer Zusammenarbeit interessiert. Arbeitsproben sende ich gern, benötige aber zuvor ein paar Infos, um welche Art von Kurzgeschichten es sich handelt und wie alt/jung die Zielgruppe ist, damit ich entsprechende Grafiken auswählen kann.
Schöne Grüße
Anja Imke
Hallo, ich bin professioneller Zeichner,Karikaturist, Illustrator, DTP Designer, Kunstmaler Flasher und habe Interesse für Ihren Auftrag. Ich arbeite an sehr unterschiedlichen Aufträgen und in unterschiedlichen Stilen. Ich beherrsche das Handwerk einer Werbeagentur (AdobePhotoshop, AdobeIllustrator, Freehand, QuarkXpress,Adobe InDesign CS6 u.s.w) und bin auch ständig kreativ tätig, da ich sehr gut zeichnen kann. Dadurch kann ich für Ihre Ideen eine besondere Umsetzung anbieten.In meiner Galerie auf www.stukart.de finden Sie Arbeitsproben und Beispiele meiner Handschrift.
Georg Stukart
Stukart Studio
hallo,
hiermit bewerbe ich mich auf den illustratorjob den sie bei dasauge ausgeschrieben haben.
ich bin 30 jahre alt, bin hauptberuflich art director in einer Werbeagentur.
hier gewinnen sie einen einblick in meine bisherigen arbeiten als Illustrator:
minoruillustration.tumblr.com
ich bin interessiert an einer längerfristigen Zusammenarbeit als freelancer.
bitte geben sie mir doch feedback. auch vor allem die genauen Konditionen des projektes.
wenn sie noch weitere infos über mich benötigen, sagen sie doch einfach bescheid.
mit besten grüßen
joseph hanopol
[E-Mail-Adresse maskiert]
Hallo Li,
ich bin eine gute und schnell Zeichnerin und Malerin. Bleistift, Tusche und Aquarelle beherrsche ich.
Was sind die für Kurzgeschichten? für Kindern oder Erwachsene? Ich würde mich freuen auf eine Arbeitsprobe und mehr über Ihnen zu erfahren.
meine Seiten:
Illustration: www.catilustre.com
Malerei, Zeichnungen: www.teconteque.blogspot.com
email: catalina.somolinos net gmail.com
Danke schön!
Catalina
Hallo, sehr gern würde ich mit Ihnen zusammenarbeiten.
In meinem Studium mit dem Schwerpunkt Illustration konnte
Ich viele Erfahrungen sammeln. Ich arbeite zuverlässig und bin gestalterisch vielseitig.
Einige Kinderbücher habe ich bereits illustriert und darin meine Berufung gefunden.
Momentan illustriere ich Videos für eine Lernplattform und arbeite dabei viel mit Photoshop.
Ich zeichne analog, sowie digital und in den verschiedensten Stilen.
Eine Auswahl an Referenzen finden Sie in meinem Profil.
Über ein kurzes Feedback würde ich mich sehr freuen.
Viele Grüße
Jenny
Hallo!
Ich bin studierter Künstler und Buchillustrator.
Ein illustrierters Buch von mir finden Sie unter :
www.youtube.com/watch?v=wHXaajWr9No
sowie Arbeitsproben unter :
kunstamwerk.npage.de/galerie288795.html
Würde mich freuen mit Ihnen zusammen zu arbeiten.
Mit freundlichen Grüßen
__ARTIST__
Hallo, noch ein/e Bewerber/in mehr. Ich hoffe, es ist noch nicht zu spät für meine Bewerbung! Also, kurz zu meiner Person: ich bin Illustratorin und Malerin, selbstständig seit 2012, 33 Jahre alt. Meine Schwerpunkte liegen in figurativen Zeichnen und Malen. Hier der Link zu meinem Online Fotoalbum/
ch.fotoalbum.eu/IllustrationsMarion
Würd mich freuen, wenn eine zusammenarbeit zustande käme!
Marion
Hallo,
ich bin Illustratorin aus München und arbeite viel für den Kosmos- Verlag, Kraft Foods und habe bei ProSieben Media AG viel Erfahrung in Merchandising/Cartoon/Comic gesammelt. Meine Stärke ist meine Anpassungsfähigkeit an viele Stile bzw. Entwicklung eines für Sie passenden.
Schauen Sie doch unter www.designlizard.de vorbei- die Seite ist zwar momentan im Umbruch, aber es gibt ausreichend zu sehen, um sich ein Bild machen zu können.
Über eine Kontaktaufnahme würde ich mich sehr freuen!
Nette Grüße,
Andrea Mangold
Es würde mich wirklich interessieren, warum du dich hier so auf mich eingeschossen hast. Ich kann mich nicht erinnern, daß wir uns kennen und werde mir weitere Schritte vorbehalten, deinen Beleidigungen beizukommen, die ich an dieser Stelle für äußerst unpassend halte, vor allem, da doch im günstigsten Fall meine von dir als „Gummihals“ bezeichnete Stilrichtung für dich nur von Vorteil sein kann- falls du dich selbst bewirbst, müßten dir doch mit deinem gar einzigartigem Stil alle Türen offenstehen.
Für mich ist dieses peinliche Diskussion nun beendet, da ich tatsächlich ein paar Gummizeichnungen zu machen habe!
Als Unbeteiligter finde ich eine solche öffentliche Beschimpfung in diesem Forum unprofessionell und kindisch. Ist keine pubertäre Studenten Blog Seite hier. Während die Argumente über Integrität und Authentizität nachvollziehbar sind, kommen sie jedoch meistens von Menschen die selbst noch stark danach suchen und manchmal ist es besser darüber auch NUR nachzudenken und es zu tun …
Hallo liebe Leute:
es könnte auch euch bei einigermassen absolvierter Schulbildung bekannt sein, das das werbliche Milieu nicht nur von Fachfremden als Ort der augenscheinlichen Prostitution bezeichnet wird und ich diesen Begriff (der untertänig devoten Ausbeutungsbereitschaft) nicht erfunden habe.
So wie sich manche hier und anderswo präsentieren, indem sie sich vollkommen verbal den allseits vorHERRschenden Interessen eines ominösen „heiligen Marktes unterwerfen, um unhinterfragt, „ihren keinen Profit“ zu machen ist doch augenscheinlich.
Mir geht es übrigens (sogar als Mann) nicht darum, hier den öden Konkurrenzkampf zu schüren und andere zu „besiegen“, was ja Andrea Mangold leider „sehr komisch“ und in erstaunlicher Weise (da nichts anderes bekannt ist?) mir vorwirft und ansprach.
Es geht mir eher darum, eine allgemeine Diskussion zu provozieren und Sensibilität (aha ein Fremdwort für Kunstschaffende?) zu schaffen, um gemeinsam mal nachzudenken darüber, wie einige glauben, sich weiterhin präsentieren zu müssen und ob diese überkommen, pseudo- höflichen, real feudale Grundhaltung noch zeitgemäss ist, und ob sie den allgemeinen kulturellen Interessen (und nicht nur den „wichtigen“ Wirtschaftsinteresse) einer Gesellschaft „im Wandel“ zu „humaneren“ Umgangsformen entspricht:?
Aber viele sind hier wie anderswo immer noch breit-bereit, nur darauf aus, ebenso Profit zumachen, nichts kritisch zu hinterfragen und sich bei potentiellen Auftraggeber an zu dienern und möglichst vordergründig, willig ihre Dienste anzubieten, indem sie sich „zu allem und jeglichem im Vorfeld bereit erklären:
Diesen Zustand wollte ich anmahnen (und wo geht das besser als hier, im konkreten Business Umfeld?) und habe auch Frau Mangold sofort erklärt, das ich an ihren teilweise schönen und gelungene Arbeiten nichts auszusetzen habe, sondern insgesamt die Art und Weise der überzogenen (imho) Selbstpräsentation an ihrem „Beispiel“ zur Sprache bringen möchte und daran bemängele:
wir leben eben nicht in einer von dominanten von einseitig bestimmenden Verwertungsinteressen der Geldmacht bestimmten Konkurrenz und Zweck Gesellschaft, sondern sind eigentlich als soziale Wesen darauf ausgerichtet, gemeinsam und in praktisch sozialer Solidarität einander sinnvoll zu zu arbeiten und nicht in einseitiger, überbetonter „Wettbewerbssituation“ gefangen, die verlangt, dazu überzugehen, sich permanent zu prostituieren und immerfort schön-lächelnd alles anzunehmen, nur weil das einen potentiellen Auftraggeber, als Herr und Meister gnädig und „günstig“ stimmen könnte,.?
Das hier wieder nur die heilige „Konkurrenzsituation“ und Ebene und die der egoistischen Gehässigkeit angemahnt und vermutet wird,ist bezeichnend für eine Gesellschaft, in der sogar Frauen dazu übergegangen sind, sich gegenseitig auszugrenzen, zu bekriegen und das für sinnvoll und positiv zu erachten, klaro!?
@ Zeichenstrich:
Hallo? Projezieren wie hier mal wieder Vorurteile in gefüllten Schubladen und eine völlig unsensible, unpolitische Haltung als Referenz in die Runde und versuchen damit, das Gesicht zu wahren, angesichts über bordender, wirtschaftlich erwünschter Konkurrenzsituation, die hier und anderswo in ihrer desaströsen Schädlichkeit immer klarer zu erkennen ist? (aber ebenso deutlich ignoriert wird?)
Aber sicher Stillhalten nichts wagen sich permanent, bereitwillig unterordnen als domestizierte, fremdgesteuerte Sklaven funktionieren und dabei seinen Schnitt machen, und die welche offenliegende Problemsituationen ansprechen, (die es ja Im „Weltmeisterland“ anscheinend gar nicht gibt,?) zu verketzern und zu Wohlverhalten anzumahnen,..? Ja sehr deutsch irgendwie,..die Untertanen?
@Debecker. Leider hast Du mich total missverstanden. Es geht um Deine Rants, die einfach persönlich sind nichts zulassen, weil du gerne was loswerden willst und die an den Stammtisch oder wo auch immer hingehören. Mit Stillhalten hat das als Mensch nicht zu tun. Aber es gibt einen Unterschied, ob man andere, Unbekannte einbezieht und sagt wie sie sich nicht verhalten sollen. Mach mal den Kreis um dich glücklich und revolutionär, so laute aggressive Stimmen haben einfach oft nicht wirklich was wichtiges zu sagen. Und wie Du selbst in Deinem Erguss schreibst, stereotypierst Du Dein Umfeld. Das Untertanen Thema ist Deines, nicht meines, denn aus Deutschland bin ich nicht…
Also stop bitchin like a p…
Eigentlich wollte ich mich hierzu nicht mehr äußern, aber ich finde es doch ziemlich befremdlich, daß Herr Debecker laut eigener Aussage „Sensibilität schaffen“ will, die Wortwahl aber meines Erachtens an meine Person gerichtet extrem beleidigend war.
Sie wissen nichts über meinen sonstigen Stil, ich zeige hier nur einen Ausschnitt und ich verbitte mir Angriffe gegen meine Person wie Gummihals und devot. Ich stimme nichts und niemand gnädig und diene mich nicht an, aber sehe meinen Beruf in manchen Sparten durchaus als Dienstleistung, da Firmen oft genaue Vorstellungen und Anforderungen haben und ich davon lebe, passende Designs zu machen.
Einen Kundenwunsch passend zu bearbeiten sehe ich nicht als Prostitution, da Beachtung der Kundenwünsche nicht automatisch völlige Selbstaufgabe beinhaltet.
An anderer Stelle sind eigene Arbeiten besser geeignet, die ich hier auf dem Forum bisher aber nicht zeige. Meine Entscheidung.
Auch andere Forumsmitglieder haben hier Bereitschaft signalisiert, das Projekt bearbeiten zu wollen, aber ich sehe nur mich persönlich als „niederknien“ und „devot“ angegriffen. Anscheinend stößt Ihnen mein Schreiben besonders sauer auf, das ich nicht für konkurrenzwütiger als andere befinde.
Ich habe mir ihre Werkschau angesehen und bin der Ansicht, daß der Anstoß nicht unbedingt von der richtigen Seite kommt. Es sind sehr unterschiedliche Portfolios und ich verlange, daß Sie aufhören, sich als mein Richter aufzuspielen.
Es obliegt wohl jedem Kunden, für welchen Grafiker er sich entscheidet und nicht Ihnen.
Sie können gern jederzeit Ihre Meinung kundtun, aber ich verbitte mir Beleidigungen in der Art, die Sie mir gegenüber geäußert haben, da ich Ihnen persönlich nichts getan habe und mich durch solche Anschuldigungen ganz sicher nicht zu einer von Ihnen offensichtlich gewünschten Änderung meiner ganzen Person und Ansichten veranlaßt sehe.
@ Frau Mangold
ich habe mir erlaubt ihre Webseite anzusehen, auch wenn das „befremdlich, selten und unüblich“ ist, um mir eine Meinung über ihr Schaffen zu bilden. Und wie soll das heute anders funktionieren, als über die möglichen, vielfältigen und persönlichen Aussagen die jemand öffentlich, in dafür vorgesehenen Foren veröffentlicht? Sind daran nicht eine Haltung diverse Ziele und Absichten erkennbar? Wozu dient denn Werbung und Eigenwerbung, um zu verschleiern, zu lügen, zu betrügen und Unwahrheiten ab zu bilden die „realitätsfern“ sind, aha also doch?
@ Frau Mangold,
was meinen Sie denn, gibt es irgendetwas da juristisch in meien Aussagen anfechtbar wäre? „Gummihals“ ist eine übliche, schweizer Bezeichnung für deutsches, über angepasstes, zweckdienliches Untertanenverhalten und so qualifiziere ich ihr Ausagen hier stelenweise, darf man das nicht mehr äussern, soll man flunkern? (wie Sie, offensichtlich?) „Schön tun“? So zu tun als ob? sich verstecken, nicht zu eigenen Haltungen stehen, sich als Untertan diszipliniert fügen?
Okay, offensichtlich gibt es ein gewaltiges Problem, sowohl im schweizerisch-deutschen als auch zwischenmenschlichen und von mir nicht nachzuvollziehendem allgemeinen Bereich, dessen komplette Ursache ich nicht verstehen kann. Ich finde, dieses Forum hier ist der falsche Ort, um solche Dinge zu diskutieren, aber mir will nicht in den Sinn, warum Sie sich genau auf mich so eingeschossen haben, da es hier HUNDERTE von Illustratoren gibt, die ihre Arbeit anbieten und meine nicht unsagbar devoter ist als andere.
Ich werde ab sofort nicht mehr auf Ihre Anfeindungen eingehen, da dies offenbar zu nichts führt, Sie offensichtlich nicht ausgelastet sind, es keinen Grund für Ihre Beleidigungen gibt und ich zudem, auch wenn es Sie überraschen mag, tatsächlich zu tun habe. Im illustrativen Bereich. Für Kunden. Welche unfaßbare Unglaublichkeit!
Sie mögen diese Nachricht wiederum als Feigheit oder sonstige gummiartige, konkurrenzbeleidigte oder in welcher Art geartete Reaktion sehen, aber dazu kann ich nur sagen: „so be it“!
Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag, ein erfolgreiches, schaffensfrohes Leben und mögen Sie immer in der Lage sein, Ihren ureigenen Stil komplett auszuleben und davon so extrem gut leben können, so daß genug Zeit bleibt, auf Foren Beleidigungen zu verbreiten.
@ zeichenstrich
Sorry so unpolitisch und unstrukturiert- banal du/ihr politisch-sozial verantwortliches Handeln als pauschaliertes Urteil (im Stammtischdenken) abqualifiziert, ist schon schade und fast verwerflich?
Wo sollen denn Veränderung und Bewusstseins-strukturen bewirkt werden, wenn nicht auch hier vor Ort?
Wo soll denn etwas stattfinden, wenn nicht in der konkreten Diskussion?
ich werden jetzt meinen politischen Hintergrund nicht outen aber man/frau kann gerne in meine Arbeitsproben nachschauen und dort klar erkennen, wo ich stehe!
Viele sind derzeit oder überhaupt nicht bereit, an diesem recht verheerenden Gesellschaftsmodel irgendetwas zu verändern und zu korrigieren. Weil sie selber wie Maden im Speck dabei, an der Ausplünderung der Menschen und der dazu notwendigen herrschaftlichen Medien-Verhältnisse extrem profitieren,
Die Werbeindustrie ist als Industrie dazu aufgestellt, blind für Tatsachen, das Vermögen der Investoren zu mehren, indem die Vorzüge dieser einseitigen Produktion auch in „hübschen Bildern veranschaulicht werden und damit wird verkauft und Profit generiert, das ist das oberste Ziel und vorderste Prorität!
Und wenn man das als Kritik, nicht mehr öffentlich äussern darf, (ausser am Stammtisch der biederen Wutbürger, …) dann scheint doch irgendetwas mit Pluralismus, Meinungsfreiheit und sonstiger, „lebendiger Demokratie“ und entsprechenden freien Verhältnissen nicht zu funktionieren?
Wenn man andere, alternative Haltungen nicht zulässt und verketzert, wie die katholische Kirche ihre Sünder im Mittelalter,..?
Zudem sich einige, wie ihr noch aufraffen, als Statthalter der verwertenden Industrie-Interessen, einseitig von den “Tagesschemen“ (?) ideologisch trainiert, auf zu treten?
Und wer wie du, politisch überaus „aktiv“, der „Axel Spinger Akademie“ zuarbeitet, ist sicher nicht als „gesellschaftlich Unbeteiligter“, sondern als markiger, gut besoldeter Verteidiger der „herrschenden Verhältnisse“ anzusehen, die er hier darauf so markant förderlich bejaht!
@ Mangold, danke für ihre angepasste, oberflächliche (schaffensbejahende) und sonstige gesellschafts-affirmative Grundhaltung, die sie mir hier unaufgefordert vorführen,
Ja sicher, nur wer „anständig“ in fremden Auftrag schafft, sich anpasst, brav und wacker bei allem, was andere vorgeben mitmacht, sich nicht anders äussert, sich verwerten und benützen laässt nur, ist ein ehrbarer und braver deutscher Bürger, Alle anderen, die ihre Lebenszeit (nicht etwa mit Konsum) vertun, auch Texte zu schreiben und angetroffene Verhaltensweisen (wie hier und anderswo) analytisch zu hinterfragen, sind unnütze Esser und gehören, ….. ja wohin??
Nein, ich habe nichts Besseres zu tun, als auf Bemerkungen hier und anderswo einzugehen, und dazu Texte zu schreiben (auch in anderen Formaten, ) also was heißt das auch:
Künstler und andere kreativ Schaffende, die eventuell ihr gesamtes Leben lang mit „unnützer Kunst“ verbracht haben: Van Gogh, Verlaine, Paul Celan, etc.
hätten also besser vermieden ihre „freie Absicht und Kunst zu leben“ und hätten besser „sich unterworfen“ (wie sie es leben ) und ehrbar für alle möglichen Auftraggeber gearbeitet, also keine freie Kunst, sondern nur „angepasste Kunst geschaffen“ und wer damit „nichts verdient“, ist armselig und wertlos?
Das ist also ihre „lupenrein und brilliante“ Grundhaltung, ach so?
@Debecker
Treffen wir uns mal, dann zeig’ ich dir mein Leben, denn mit einer Website Präsenz, die ja immer zu 100% den Menschen, dessen Ansichten usw. vertritt, quasi ein ehrliches wahrheitsgetreues Abbild der Lebenseinstellung widerspiegelt, hat es in meinem Fall nicht viel zu tun. Bei Dir mag sich das decken… aber lassen wir das, ist Energieverschwendung. Ich habe mich schon zu weit aus dem Fenster gelehnt, anonym zu diskutieren ist eh feige, also wenn, dann richtig. Schönen Tag noch.
Ich bezweifel sehr stark, dass irgendwer hier auch nur annähernd „wie die Made im Speck“ lebt. Laut einer Studie der KSK aus dem letzten Jahr erwirtschaften freischaffende Illustratoren im Schnitt weniger als 12.000 EUR im Jahr (Befragung der IO 2008; Analyse der KSK 2012). Das ist mit Sicherheit keine Geldgeilheit sondern eine Mischung aus fehlendem Wirtschaftlichkeitsdenken und der Ausbeuterei so mancher (aber längst nicht aller) Kunden.
Bei all ihrer ausschweifenden Rethorik ist mir nicht klar, was genau ihr Statement in diesem Fall ist, Herr Debecker. Wenn es im Kern ist: „Kollegen denkt wirtschaftlich, achtet auf eure Rechte und handelt konsequent“, dann stimme ich dem durchaus zu. So mancher sieht sich doch wirklich mehr als Bittsteller denn gleichberechtigter Geschäftspartner zu seinen Kunden.
Wenn jedoch die Essenz Ihrer Texte ist „Leute hört auf Geld zu erwirtschaften und lebt nur noch für die Kunst in ihrer ethisch wertvollen Art“, dann muss ich sagen, dass hier ist die falsche Plattform für dererlei Utopien. Hier geht es um Geschäfte und nicht um Selbstverwirklichung und Traumschlösser. Wir wollen von unserem Job, und genau das ist er, leben können.
Und ganz nebenbei finde ich diese Diskussion hier mehr als nur off-topic. Vielleicht wäre es besser man könnte diesen Gesprächsfaden in einen eigenen Beitrag überführen. Dem Auftraggeber, der diesen Beitrag eröffnet hat, hilft er inzwischen kaum noch.
Beste Grüße
S. Geske
@ Pose Design – „nomen est omen“?
@Seven Geske, -
ja kommen sie mir bitte nicht mit diesen KSK Untersuchungen, ich kenne persönlich einige ernsthafte Gestalter, die sich derzeit nicht mal diese KSK erlauben können und trotzdem künstlerisch tätig sind und sein wollen, was sollen die denn machen, „anständig arbeiten“ gehen?
Wer den singulären Interessen einer zumeist völlig einseitig ausbeutenden Gesellschaft folgt, dem Warenverschleiß einer destruktiven Konsum- und Verwertungsgesellschaft förderlich zuarbeitet, ist an deren Interessen beteiligt und wird (zumeist) dementsprechend bezahlt, …
Bei vielen, auch hier anzutreffenden Menschen steigert sich dieser Verwertungswahn derart, (im rat race) das sie überall nur noch Feinde und Konkurrenten sehen, (das kenne ich auch im realen“ Leben als durchgängige Haltung.)
Ihnen ist immer noch nicht klar, was die Basis meines Statements eigentlich ist?
Es geht um ein anti soziales, dem unsozialen Verwertungs-System untergeordnete und defintiv affirmative Zuarbeit des Großteils der Werbeschaffenden, die schön lächelnd und sich breit „prostituieren“ und keine eigene Meinung wagen, ausser ebenso abzusahnen wie ihre Auftraggeber, um von der Über-Verwertung und permanent schädigend und krank machenden Ausbeutung Dritter zu profitieren.
Was ist daran unklar? Was ist das Geschäftsmodel der normal aufgestellten Werbeagenturen? Schöne, freie und sozial verträgliche, aufklärende Kunst abzuliefern oder Auftraggeber willig zu „befriedigen“, damit diese ihre unhinterfragte Verwertung weiter durchführen können? Business as usual.
Warum gibt es denn etwa im Medienbereich, „private“ Fernsehsender?
Damit durch jene das kulturelle Niveau erhöht und differenziert ausgebaut wird oder um der produzierenden (nicht hinterfragbar aufgstellten) Industrie in einer Überflussgesellschaft,die Möglichkeit zu geben, im erweitertem Rahmen für ihre Überflussprodukte zu werben und diese auf Zielgruppen (nicht auf Menschen) ab zu feuern,, wo ist da etwas unverständlich, ungenau, unkonkret, unbekannt?
Ausserdem geht es hier nicht um wildfremde, ausserplanetarische Utopien, sondern um die Hinterfragung der konkreten Werbeindustrie und ihre Praktiken und dazu muss man sich an Betroffene, vor Ort wenden und kann das nicht in irgendwelche Hinterhöfen diskutieren!
Eine gesellschaftliche Neuorientierung ist zwingend notwendig und sie muss auch auf dem Wege der Bewusstwerdung der daran tätig mitarbeitende „Kreativen“ statfinden!
Jenen, die eindeutig- einseitige Zuarbeiter (von Ausnahmen abgesehen) eines übereffizienten, defizitären, einseitig ausgerichteten, destruktiven Profitmodells sind, von dem sie zudem wirtschaftlich extrem abhängig sind.
Wo sind denn alternative Medien, alternative Projekte, in denen ebenso Kunstverständnis Kreativität mit einfließen können, ist man/frau nur ein echter Künstler, wenn man/frau anderen dabei hilft, Dritte auszubeuten ud permanent zu belügen?
Ach ja was ist den Ihr Menschenbild, ein devoter zuträglicher toleranter Zuarbeiter, der weder basis-demokratisch nachfragen darf,was er tut sondern nur noch als abhängig Ausführender tätig sein darf,? Im Interesse der exponentiell anwachsenden Schicht der Vermögenseliten?
Schön wenn es Menschen gibt die IDeale haben und nach ihnen leben. Wenn ich Ihre Argumentation so sehe müsste das umgekehrt auch heißen, dass Sie einer Arbeit anchgehen die diese Maschinere nicht bedient. Sie arbeiten also theoretisch ohne Kunden die ihre Wünsche haben, unterlassen Konsum und vermeiden einen Kontakt zur ausbeutenden Wirtschaft. Da stelle ich mir schon die Frage wie Ihr Lebensunterhalt zustande kommt.
Aber das ist hier nicht von belang.
Zuersteinmal ist wichtig zu sehen mit wem Sie hier diskutieren. Das hier ist eben keine Plattform für Gesellschaftskritiker, freie Künstler und Philosophen. Ich finde es toll, wenn die Menschen darüber nachdenken, wie sie die Welt verbessern können. Aber wir hier sind Auftragsgestalter. Egal ob Illustrator, Webdesigner oder Marketinger. Unser Job ist es eben die Aufträge von Kunden auszuführen. Darauf zu verzichten, uns dieser Praktik zu verweigern würde unseren Job obsolet machen. das wäre als würden Sie allen Anwälten empfehlen ihren beruf aufzugeben, weil sie ja nur das Böse fördern. Wir sind Dienstleister und somit „dienen“ wir in einer gewissen weise einem anderen, der uns dafür bezahlt.
Kann man tatsächlich dabei auch weltverbessernde Dinge erreichen, umso besser. Ich denke aber das ist in der Praxis schlichtweg extremst selten.
Denoch ist der Ansatz nicht verkehrt. Buckeln vor Kunden ist der falsche Ansatz. Wir sind deren Geschäftspartner und sollten somit ihnen auf Augenhöhe begegnen. Wir haben genauso rechte wie andere Dienstleister und sollten nicht um Aufträge betteln, alle Rechte abgeben und eine Minimalvergütung erhalten.
Am Ende bleibt aber bei allen Dingen, dass wir von unserer Arbeit, denn das sit sie numal, leben können müssen. Wie wir das machen bleibt jedem überlassen. Aber alle hier haben sich dafür entschieden, ebenso Sie, einen Job zu wählen dessen grundsätzliche Aufgabe es ist jemand anderem einen Dienst zu erweisen und dafür entlohnt zu werden.
Ich helfe gerne Kollegen. Und in meinen Augen gibt es unter Illustratoren keine Konkurrenz. Wir sind zu unterschiedlich im Stil und Fähigkeiten um da welche zu haben. Allein der Kunde entscheidet wen er wählt. Und oftmals aht der schlicht keine Ahnung. Dann liegt es an uns durch Einfühlungsvermögen, Können und Wirtschaftskenntnisse uns als wertvoll zu beweisen. Damit wir am Ende genug Geld verdienen können um unsere Wohnung, Essen und andere lebenswichtige Dinge bezahlen zu können. Denn bei aller Liebe zu Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Menschen, ohne Geld geht nunmal gar nichts.
@ Herr Geske
Seit wann bestimmen sie unhinterfragt, hoheitlich, allein-hegemonial (also „fremdbestimmt“) und in vorauseilendem, standardisiertem Gehorsam darüber, was hier thematisiert und besprochen, bzw. inhaltlich passend (zu diversen, formulierten Auftragswünschen) diskutiert werden darf?
Sie helfen „gerne Kollegen „und es gibt unter Illustratoren/Grafikern „keine Konkurrenz“ Wie alt sind sie?
Träumen Sie das nur, oder was reden Sie da an Schönwetter herbei?
Die Konkurrenz ist extrem und regelrecht ausgeweitet (jährlich spucken die Schulen, Akademien und Fach-unis zudem hunderte von Abgängern aus, die sich zusätzlich anbieten und anbiedern) In einigen Foren (wie auch schon hier) unterbieten sich ebenso ehemals „erfolgreiche Kunstschaffende“ mit Preiszugeständnissen bisweilen, die unter die „Schmerzgrenze“ gehen, ist ihnen das unbekannt?
Kürzlich hat ein anderer „Konllege“ in einem Internet-Pitch, eine aufwendige farbige Illustration, anstatt wie ich, mit 250.- EUR mit 100 EUR unterboten.
(wie mir der Auftraggeber zu seinem Bedauern mitteilte) Es ist gängig, das fachspezifische Leistung in Foren, von Photoshop Bildbearbeitung bis Illustrationen. etc. mit 50:- EUR „ernsthaft“ vergütet werden oder ausgebildete Grafiker inzwischen in Agenturen und Betrieben auf 400. -EUR Basis arbeiten sollen und das nicht nur für 3-4 Tage im Monat. Also?
Zudem in dem „reichsten Land Europas“ unhinterfragt-breit verkündet wird, das darin/hier also, kein Geld mehr in nennenswerter Form für entsprechende, grafisch gestalterische Leistungen vorhanden sei. Angesichts auch des real ausgedehnt Kultur-fernen, verächtlichen Klimas in Deutschland, das jegliche Kunst (die nicht staatlich subventioniert ist, wie die Oper) als brotlos verhöhnt!?
So geht dieses „angeblich“ nicht vorhandene Geld, die massiven Profit und Gewinne aus lukrativen Geschäften, zu anderen Anbietern, verschwindet in den Luxuskonsum und schicken Accessoires. Wo gibt es einen nennenswerten Kunstpreis der mit mehr als 5000.-EUR ausgelobt wird, und damit noch nicht einmal dem Gegenwert eines kleinen deutschen Unterklasse PKW’s entspricht?
Was ist wichtiger in dieser Nation, Kunst oder Automobile und gewaltige Maschinen?
Wo kann man denn potentiellen Auftraggebern, die sich vor einem oft als Despoten, Herrscher und Majestäten aufbauen, die abgerückt in unendlich Sphären des Statuskonsums abdriftet sind, anders gegenübertreten als in hündischer Unterwerfung und affirmativer, dackeliger Goodwill und Duckmaüserhaltung?
Das ist doch lachhaft und schon beste Parodie, was Sie hier dagegen einwenden:
Bisweilen, wenn ich ernsthafte Kritik an Begleitumständen im Rahmen von Aufträgen anzumerken hatte, die ich in gepflegter Form formulierte, habe ich den Auftraggeber verloren. Ein mir früher gut bekannter und gnädige Auftraggeber (Freund der SPD) hat sich vorbehalten zu bestimmen, wie ich mein Briefpapier zu gestalten hätte, etc.
Bezahlt wird man/frau meistens je geschäftlich angesehener, erfolgreicher der Auftraggeber ist, dem entsprechen proportional um so später. Einige große Firmen gewähren sich sogar Skonto aus, wenn sie mal den Auftrag in einem kürzeren Zeitrahmen begleichen!
Ausser mit einfachen, bodenständigen Menschen habe ich nie direkt Geld gegen Auftrag/Leistung gesehen und bar auf die Hand bezahlt bekommen.
Jegliche größere und „anständige Firma“ praktizieren erweiterte Zahlungsfristen, sie gehe sicher davon aus, nett gemeint, das viele die grafische Kunst als Hobby neben dem Hausbesitz oder sonstigen, wichtige Geschäften betreiben, Sie reden von „Augenhöhe“ und Respekt im brachial harten, ausbeutenden auf Verwertungsdruck ausgelegtem barbarischen, deutschen ausgrenzenden Geschäftsleben?
Nur wer sich zurück hält, dienert, duckmäusert, lächelnd sich unterwirft den Herrschaften huldigt, ihnen Stunden lang zuhört, wenn sie von Luxusleben, Limousinen, Jachten und Flugzeugen erzählen, das alles erträgt, ist vielleicht „standfest“ genug über sonstige Unannehmlichkeiten hinweg zu sehen, zumal ihm diese netten, fairen Geschäftspartner sogar mal ein Glas Sekt spendieren, oder?
Daher: Freie Aussprache sollte auch in diesem Foren-Zusammenhang nicht verhindert werden, sondern im Rahmen der wichtigen Bewusstwerdung des einseitigen Verwertungsgebarens in der Werbe- und Kunstindustrie angesprochen werden,.
- Wo denn anders diskutieren, als unter „Betroffenen“, im aktiven, gelebten Verwertungszusammenhang?
- Wo anders sich austauschen, als in der immer ausgedehnteren Schlange der Wartenden, die sich vielschichtig aufgehübscht haben, um eine nennenswerten Auftrag ein zu kassieren, den nur eine/r erhalten wird (wenn überhaupt noch?)
- Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, das ihr künstlerisches Lebenswerk und sonstige erhebliche künstlerische Betätigung vielleicht auch einen Sinn und Wert ausserhalb Auftrags-bezogener, Verwertungs-affirmativer Vernützung und dienstbereiten Verwertungshaltung gegenüber Dritten liegen könnte?
- Haben Sie mal daran gedacht, ihr Know-how und ihre Fähigkeiten in den Dienst befreiender und autonomer Medien und Organisationen zu stellen, die anstatt den allseits verwüstenden Staus Quo aufrecht zu erhalten, eher künstlerisch human-orienetiert, daran mit arbeiten, unsere gemeinsame Lebensverhältnisse zurückzuführen, auf eine selbstbestimmtere, lebendigere und gemeinnützige, nicht autoritär von Oben bestimmte Gesellschaftsform, einer Gemeinschaft ohne Wettbewerbszwang, Ausgrenzung und künstlich erzeugtem Konkurrenzdruck?
- Was zwingt denn die Teilnehmer an dieser Wettbewerbssituation dazu, sich möglichst affirmativ anzupreisen und sich gegeneinander abzugrenzen, von den anderen doch grundsätzlich gleichgesinnt tätigen Kunst Produzenten?
Ist das normal, aufrichtig, wünschenswert, ehrlich und offen, gesellschaftlich-sozial, sich derart gegeneinander aufzustellen, sich zu belauern und auf das Häppchen vom generösen Auftraggeber zu warten, wie abgerichtete Dackel bisweilen?
Dahinter steht doch nur die verächtliche antiquierte Hoffnung „erfolgreicher“ zu sein, disen Auftrag ab zu greifen und dann wie in dieser Ego gesteuerten Gesellschaft praktiziert und üblich, ohne Blich nach rechts oder links dem allgemein gepredigten Erfolgsmodel vom wirtschaftlichen Glück hinterher zu laufen?
Um sich danach, von dem daraus erwirtschafteten Geld den Status erst zu „erkaufen“, um mit diesem Erfolg anzugeben der in einer an Kultur und künstlerischer Leistung echt und wahrhaft orientierten Gesellschaft, schon durch diese sinnvolle Betätigung gegeben wäre, Ohne sich diesem Geldwert als „Messfaktor“ unterzuordnen:
menschlicher,humaner, ausgeglichener,sozialer und ausgleichender,
Kunst als Mittel und Zweck und Basis für ein idealeres Gesellschaftsmodel, um dahin zu gelangen, etwas das ähnlich sogar Schiller bereits eingefordert hatte.
Ist die vermeintlich nur oberflächliche, Kultur positive und Kunst affine Grundhaltung die sich in Werbung und Konsummedien ausdrückt, nur Fassade, geht es darin eigentlich nicht um Kunst und Kultur, sondern nur um den Schein des Mammons dahinter?
Ist Kunst nur Zweck zur Verwertung und alle Künstler arbeiten lachend daran mit, ohne auch hier mal anzuhalten, nach zudenken, sich zu besinnen und sich vielleicht bewusst darüber zu werden, was ihr künstlerischer Auftrag eigentlich sein könnte?
Ist es der Lebens-Sinn des Proletariers (auch in Kunst und Kultur) in der Mine zu schuften, anstatt zu versuchen anders zu leben und das auf die best-mögliche Art und Weise und möglichst ohne Unterdrückung und fremd-geleitete Ausbeutung?
Wie wäre es mal damit:
„Dem gemeinsamen Schaffen, gleichberechtigter Individuen, im Dienste gegenseitiger Hilfe“?
Jetzt ist es an Ihnen mir vorzuwerfen ich hätte keine Ahnung und wäre naiv. Aber ich nehm es nicht persönlich. Ihre anfeindende schwarz-weiß-Sicht ist ja nun bekannt.
Ich kann Ihnen aber versichern, dass Ihre Sichtweise nur einen Teil der Situation wiedergibt. Ja es gibt sie, die ausbeutenden, geizigen und fordernden Kunden. Und ja es gibt ebenso die hundertschaften an neu auf den markt drängenden sich oftmals selbst so bezeichnenden „Illustratoren“, die keine Ahnung vom richtigen Preis, Rechtslage und Abreitsmarkt haben und so oftmals die Preise kaputt machen und echte Profis ausstechen.
Dem setze ich aber konsequente Aufklärung entgegen. Aber nicht in dem Sinne wie Sie, die junge Kollegen diffamieren und ihnen am besten raten ihren job gleich ganz aufzugeben. Sondern ich suche das vier-Augen-gespräch und erkläre ihnen Dinge wie Nutzunsgrechte, Urheberrecht, Vertragsrecht, Wirtschaftlichkeitsrechnungen und Steuerrecht, soweit meine Kenntnisse reichen. Und damit bin ich immer gut gefahren. Ich bin in einer starken Gemeinschaft anderer Illustratoren und wir haben schon viel bewegt. Seit längerer Zeit werden Illustratoren immer erfahrener was ihre Rechte angeht und der Druck wendet sich den ausbeutenden entgegen. Gerade vor einigen Tagen haben einige große Verlage das Gespräch gesucht um zu klären wie man bisherige „Schwierigkeiten“ gegenseitig klären kann. Sie merken, dass ihr Fahrwasser nicht mehr so ruhig ist.
Leider, ja das stimmt, wird Illustration gerne als Nebenverdienst gesehen. Hausfrauen, Webdesigner, Schüler wollen damit ein paar Euros dazu verdienen. Aber das macht mir den Job nicht kaputt. Meine Kunden streben eine langfristige Zusammenarbeit an und die können Amateure einfach nicht bieten. Das haben mir diverse Kunden bisher immer bestätigt.
Ich kann von der reinen Illustration leben, sicher nicht selbstverständlich für diese Sparte. Aber nicht weil ich ach so billig und willig bin. Ich lege sehr genau deutlich was ich an rechten einräume, kläre meine Kunden auf, wenn sies nicht besser wissen. Und ich mache realistische Preise. Einige Aufträge habe ich schon erhalten obwohl ich teilweise bis zum doppelten teurer war als andere Anbieter. Der Preis macht nicht alles. Stil, Professionalität und eine positive Kommunikationsebene sind viel wichtiger.
Und Aufträge mit deren Bedingungen ich nicht einverstanden bin nehme ich gar nicht erst an. So habe ich es aufgegeben hier auf dieser Plattform Auftragsanfragen zu beantworten, da hier grundsätzlich Discountermentalität herrscht.
Ich habe überhaupt keine Probleme damit auch pro bono zu arbeiten. erst vor zwei Wochen habe ich für einen Kindergarten ein Logo gestaltet für nichts. Solange ich weiß, es sit gut angelegt, mache ich solche Sachen gern. Aber irgendwo muss das Geld herkommen. Daher arbeite ich hart und mir gegenüber ehrlich.
Es tut mir leid, wenn Sie bislang wie es scheint ausschließlich schlechte Erfahrungen in dem Bereich gemacht haben. Ich hoffe sehr, das sich das für Sie ändert. Aber die Welt ändern wir nicht, wir können nur uns selbst ändern. Und damit vielleicht etwas erreichen. Wenn Sie die Leute aufrütteln wollen, dann versuchen Sie es mal mit ein wenig mehr Freundlichkeit und Respekt. Dann hört man Ihnen auch zu. Ich verstehe Ihr Anliegen, aber so wie Sie es darbringen entsteht nur Ärger.
Aber jetzt mal genug. Alles was ich sagen wollte, ist gesagt. Jetzt gehe ich das fantastische Wetter genießen und gönne mir ein Eis von einem anderen Dienstleister der sich für mich prostituieren darf damit ich für 80 Cent meine Kugel Schokoladeneis bekomme. Wenn die Hölle mich rufen mag, ich hab einen Anrufbeantworter.
Ich wünschen Ihnen ehrlich ein schönes Wochenende.
Beste Grüße
Hallo,
mein Name ist Nicole Reinhardt, ich bin 24 Jahre jung und seit 2008 Freelancer in Grafikdesign und Illustration. Ich wäre wirklich sehr interessiert an eurem Projekt, da dort meine Spezialität liegt.
Hier mein Portfolio: grazildesign.daportfolio.com
Ich freue mich auf eine vielseitige Zusammenarbeit.
Liebe Grüße,
Nicole Reinhardt